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Wenn bei Ihnen ein Prostatakrebs festgestellt wurde und keine Beschwerden vorliegen, bedeutet das nicht, dass Sie sich sofort einer Behandlung unterziehen müssen. Sie haben meist genügend Zeit, sich in Ruhe zu informieren oder anstehende Termine wahr zu nehmen. Allgemein gilt, dass der Krebs um so langsamer wächst, je älter der Patient ist. Das kann manchmal viele Jahre dauern. In sehr hohem Alter oder bei sehr kleinem Tumorvolumen (z.B. zufällig entdeckter Tumor nach TUR-Prostata) kann auch eine Verlaufskontrolle mit Hilfe des PSA-Wertes ausreichen (so genanntes Watchful waiting). Die Wahl der besten Therapie orientiert sich vor allem an der individuellen Lebens- und Krankheitssituation des Patienten und vor allem an seiner noch bestehenden Lebenserwartung. Die wichtigsten Kriterien dafür sind:
Um dies alles zu berücksichtigen, ist ein Gespräch mit dem behandelnden Urologen und/oder Einholung einer Zweitmeinung unerlässlich und kann nicht durch alleinige Informationen aus dem Internet, Broschüren, Büchern oder Tipps von Freunden und Mitpatienten ersetzt werden. Hilfreich ist jedoch eine Vorbereitung auf dieses Gespräch mit folgendem Informationsblatt:
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