Vorwort
Was ist Prostatakrebs?
Risikofaktoren und Verhütung
Vorsorgeuntersuchungen und
        Früherkennung
Diagnosestellung
da Vinci         englischniederländischrussischtürkisch
Therapiemöglichkeiten
Prostataentfernung (Radikale Prostatektomie)
da Vinci - Prostatektomie
Bestrahlung
HIFU und Kryotherapie
Nebenwirkungen
Hormontherapie
Chemotherapie
Palliative Therapie
Alternative Therapieformen
Studien
Welche Therapie ist die richtige?
Nachsorge
Patienteninfo
Merkmale des Zentrums
Zentrumsmitglieder /
         Leistungsangebot
Kooperationspartner
Kontakt / Sprechstunde
Veranstaltungen /
         Fortbildungen
Zertifizierung
Weitere Informationen / Links
Impressum

Therapiemöglichkeiten

Fakten:

Heilende (kurative) Therapieverfahren sind:

  • Operation (Radikale Prostatektomie)
  • Operation mit dem da Vinci -
    (Roboter-assistierte Prostatektomie)
  • Bestrahlung (perkutan von außen oder von innen (Brachytherapie))

Lindernde (palliative) Therapieverfahren sind:

  • Abwarten ("Watchful Waiting" oder "Active Surveillance")
  • Hormontherapie
  • Chemotherapie
  • Strahlentherapie (bei fortgeschrittenem Tumor)
  • Operative Verfahren (z.B. TUR, Harnableitung)
  • Supportiv- und Komplementärtherapie

Experimentelle Therapieverfahren sind:

  • Ultraschall (HIFU)
  • Kälte (Kryotherapie)
  Zusammenarbeit im Prostatazentrum Dortmund: Konferenz im Prostatazentrum

Wenn bei Ihnen ein Prostatakrebs festgestellt wurde und keine Beschwerden vorliegen, bedeutet das nicht, dass Sie sich sofort einer Behandlung unterziehen müssen. Sie haben meist genügend Zeit, sich in Ruhe zu informieren oder anstehende Termine wahr zu nehmen.

Allgemein gilt, dass der Krebs um so langsamer wächst, je älter der Patient ist. Das kann manchmal viele Jahre dauern. In sehr hohem Alter oder bei sehr kleinem Tumorvolumen (z.B. zufällig entdeckter Tumor nach TUR-Prostata) kann auch eine Verlaufskontrolle mit Hilfe des PSA-Wertes ausreichen (so genanntes Watchful waiting).

Die Wahl der besten Therapie orientiert sich vor allem an der individuellen Lebens- und Krankheitssituation des Patienten und vor allem an seiner noch bestehenden Lebenserwartung.

Die wichtigsten Kriterien dafür sind:

  • Alter des Patienten
  • PSA-Wert
  • Gleason-Score
  • Krebsmenge (Biopsie-Ergebnis)
  • Krebsgröße, Lokalbefund (T-Stadium)
  • Größe der Prostata
  • Anzeichen für Metastasen (N- und M-Stadium)
  • Probleme beim Wasserlassen
  • Allgemeiner Gesundheitszustand (Herz, Lunge, etc.)
  • Lebenserwartung
  • Vorerkrankungen und Medikamenteneinnahme
  • Wünsche und Ängste des Patienten

Um dies alles zu berücksichtigen, ist ein Gespräch mit dem behandelnden Urologen und/oder Einholung einer Zweitmeinung unerlässlich und kann nicht durch alleinige Informationen aus dem Internet, Broschüren, Büchern oder Tipps von Freunden und Mitpatienten ersetzt werden.

Hilfreich ist jedoch eine Vorbereitung auf dieses Gespräch mit folgendem Informationsblatt:
http://www.krebsinformationsdienst.de/wegweiser/iblatt/iblatt-behandlungswahl.pdf

 

 
 
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