Diagnosestellung
Fakten:
- Die Diagnose kann nur durch eine Gewebeprobe (Biopsie) erfolgen
- Die Biopsie sagt viel aus über die Bösartigkeit des Krebses (Grading)
- Nach der Biopsie erfolgt die Bestimmung des Ausbreitungsgrades des Tumors (Staging)
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Das Gefährliche am Prostatakrebs ist: er macht am Anfang keine Beschwerden. Wenn Beschwerden durch den Krebs auftreten, ist er meist schon sehr weit fortgeschritten. Es hilft also nur eine frühe Entdeckung durch Vorsorgeuntersuchungen.
Heutzutage wird in Deutschland die Diagnose Prostatakrebs glücklicher Weise nur noch selten aufgrund von Beschwerden gestellt. Meistens ist ein verdächtiger Tastbefund, ein erhöhter PSA-Wert oder ein Ultraschallbefund Anlass für weitere Untersuchungen (siehe „Vorsorge und Früherkennung“). Somit wird der Krebs oftmals in einem sehr frühen Stadium entdeckt, in dem er gute Chancen auf Heilung hat. Auf jeden Fall ist es nicht nötig, überstürzt zu handeln, denn der Krebs wächst langsam. Es bleibt den Patienten genügend Zeit, sich umfassend zu informieren.
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